Uffizien Florenz Weltberühmtes Kunstmuseum in Florenz

Die Uffizien (italienisch uffici, zu deutsch: Büros) dürfen sich zu den bekanntesten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt zählen. Der Gebäudekomplex ist im 16. Jahrhundert ursprünglich für die Stadtverwaltung errichtet worden. Erst im Jahr 1789 sind die Uffizien erstmalig für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Zur ausgestellten Sammlung gehören einige der wichtigsten Gemälde der Welt. So können Besucher des Museums Sandro Botticellis Gemälde "Die Geburt des Venus" betrachten.

Besichtigung der Uffizien

Die Galerie der Uffizien beheimatet die ältesten und auch berühmtesten Kunstsammlungen weltweit. In fast 90 Museumsräumen bietet sie ihren Besuchern heute mehr als 1000 Kunstwerke vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Zu den berühmtesten Gemälden zählt "Die Geburt der Venus" von Sandro Botticelli. Neben Botticelli finden sich hier Meisterwerke weitere weltbekannte Künstler. Dazu zählen unter anderem Tizian, Giotto, Uccello, Rembrandt, Da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio. Die Galerie beherbergt zusätzlich zu den Gemälden auch Statuen sowie eine Sammlung von Gobelinteppichen und Gegenstände aus Marmor.

Die Galerie ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. An Montagen ist ein Besuch der Galerie nicht möglich. Die Tickets für den Besuch der Uffizien solltest du unbedingt vorher online buchen. Anderenfalls musst du mit einer langen Schlange vor dem Museumseingang rechnen und unter Umständen mehrere Stunden anstehen. In der Hochsaison kann die Wartezeit vor den Uffizien bis zu vier Stunden betragen.

Ausblick vom Café der Uffizien Dimitry B. | CC BY 2.0)

Für den Besuch der Uffizien sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Fotokameras dürfen nicht mit in das Museum genommen werden. Die Galerie der Uffizien ist eine der meistbesuchtesten Attraktionen in Florenz und erlebt stetig einen steigenden Besucherboom.

Geschichtlicher Hintergrund

Der U-förmige Gebäudekomplex der Uffizien wurde von etwas 1559 bis 1580 errichtet. Auftraggeber war der erste Großherzog der Toskana, Cosimo I de Medici. Er beauftragte den Architekten Giorgio Vasari mit der Errichtung des Gebäudes mit dem Ziel, die Florentiner Ministerien und Ämter in einem Komplex zusammenzulegen. Der Name der heutigen Gallerie leitet sich hierher. Die italienische Bezeichnung Uffici kann mit "Büros" übersetzt werden.

Nachdem Vasari verstarb war Medicis Plan noch nicht ganz aufgegangen. Weitere Archtitekten, Bernado Buontalenti und Alfonso Parigi, wurden zum Bau und zu den Nacharbeiten des Gebäudes herangezogen. Seit der Vollendung der Bauarbeiten befand sich im Gebäude eine private Kunstsammlung der Familie Medici, die unter anderem Gemälde, Skulpturen und Waffen beherbergte.

Gallerie der Uffizien
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© Bild HarshLight | CC BY 2.0
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